Termine

Fraktionssitzungen

Unsere Fraktionssitzungen finden bis auf Weiteres nur noch online statt.
Sobald wieder "richtige" Besprechungen möglich sind, stehen die Termine hier. Wir freuen uns sehr darauf - und dann auch wieder über interessierte Besucherinnen und Besucher!


Aktuelles

Ausbau der Siemensstraße rückt näher

Zumeldung zur Gemeinderatssitzung am 28.7.2020 in Ditzingen:
Rösler: Win-Win-Situation für Polizei, Stadt und Umwelt
(Dr. Markus Rösler,
Stv. AK-Sprecher der Grünen im Finanzausschuss
Naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen; Member of IUCN-WCPA)

 

„Dicke Bretter bohren seit vielen Jahren" - das ist die Aufgabe des Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Markus Rösler für den Ausbau der Ditzinger Siemensstraße. „Der Gemeinderat der Stadt Ditzingen hat mit seinem gestrigen Beschluss für den Standort des Logistikzentrums und der Polizei samt Absichtserklärung mit dem Land Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag hierfür geleistet“, freut sich Rösler. 

Die Ditzinger und Gerlinger Grünen freuen sich über den Einsatz ihres Landtagsabgeordneten: Dieser hat durch sein kontinuierliches Engagement seit 2011 die Unterstützung von nun bereits fünf verschiedenen Finanz-, Innen- und Verkehrsministern gesichert und im Dezember 2018 die verschiedenen Partner von Land und Kommune an einen Tisch gebracht, um so das Verfahren zu beschleunigen.

Die Grüne Ditzinger Gemeinderatsfraktion hat den Wunsch, der Verkehrssituation ein verstärktes Augenmerk zu schenken. Gemeinderat Ulrich Steller betont: „Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die der Ausbau der Siemensstraße besonders für den Fuß- und Radverkehr bieten wird. Aber diese dürfen nicht mit einer zu großen Zunahme des Verkehrs wieder kaputt gemacht werden“. Im Bebauungsplanverfahren müsse dann über den Stellplatzschlüssel hinaus auch ein Mobilitätskonzept zum geplanten Standort entwickelt werden.

Gemeinderätin Doris Renninger begrüßt die durch den Kauf- bzw. Tauschvertrag mögliche Verlagerung des Ditzinger Polizeireviers, dessen Räume nicht mehr zeitgemäß sind. Auch das Ergebnis der Polizeireform, die Autobahnpolizei nach Stuttgart-Vaihingen zu verlegen, könne dann revidiert werden. Diese Planungen hatten die Kommunen im unfallträchtigen Bereich der Autobahn A81 erstaunt.

Der Siemensstraßen-Abschnitt zwischen Diesel- und Dornierstraße ist bereits durch die Stadt Ditzingen ausgebaut. „Da ist die Stadt Ditzingen in Vorleistung getreten, was angesichts des langwierigen Prozesses mit vielen Beteiligten sehr vorbildlich ist", lobt Rösler. Weitere Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Dornier- und Gerlinger Straße hängen vom Land ab - das muss die notwendigen Flächen des ehemaligen Autobahnpolizeireviers und des Logistikzentrums der Polizei zur Verfügung stellen. Das sei auch der Grund für die zahlreichen Beteiligten auf Landesebene, erklärt Rösler: „Nicht nur das Verkehrs- und das Finanzministerium, sondern auch das für die Polizei zuständige Innenministerium mussten und wollten bei der Planung involviert sein“.

„Jetzt kann die Stadt Ditzingen ihr „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) weiterführen, die Siemensstraße ausbauen, und so auf das enorme Verkehrsaufkommen reagieren. Das ist die bessere Alternative im Vergleich zu einem weiteren Autobahnanschluss – diesen lehnen sowohl der Gemeinderat der Stadt Gerlingen einstimmig als auch die Ditzinger Grünen wegen des hohen Flächenverbrauches und dem zu befürchtenden noch höheren Verkehrsaufkommen ab. Das Land kann sein Grundstück in der Dornier- und Siemensstraße in Zukunft besser als bisher nutzen und weiterentwickeln – auch um den Standort für die Polizei zu erhalten. Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, ist Rösler überzeugt.

Rechtlich bindend werden jetzt der Bebauungsplan sowie der Kauf- und Tauschvertrag zwischen der Stadt Ditzingen und dem Land Baden-Württemberg. Wann die Realisierung erfolgen soll, hängt auch von Haushaltsbeschlüssen des Landtags ab. Der beim Finanzministerium angesiedelte Landesbetrieb "Vermögen und Bau" ging bisher vom Jahr 2025 aus. „Ich hoffe, dass das nun schneller klappt“, so Rösler, der auch Mitglied im Finanzausschuss des Landtags ist.

 

 


Stadtradeln im Juli!

Was ist das: Keine Aktion der Grünen, aber trotzdem gut?
Das Stadtradeln – daher unterstützen wir Ditzinger Grünen es persönlich.
Schön wäre, wenn möglichst viele mitmachen, einfach alle, die Rad fahren! Zuerst unter 
www.Stadtradeln.de  kostenlos registrieren: Wer einen extra Natur-und-Umwelt-Akzent setzen möchte, schließt sich dem Team BUND 2020 an oder dem Team Klimakehrwoche. Dann ab 1. Juli 2020 drei Wochen individuell radeln. Keine gemeinsame „Tour“, keine Verpflichtungen, nur Spaß am Radfahren! Um weiteren Fragen zuvorzukommen: Ja, man kann seine Kilometer verbergen, und ja, Pedelec bis 250 Watt darf mitfahren.

(Ulrich Steller, 23. 06. 2020)

Aktion Radlerauge

Gegenwind, Steigungen und Regen sind Schicksal. Wer Rad fährt, muss das in Kauf nehmen. Aber anderes nicht, insbesondere keine Mängel auf der Fahrbahn. Denn Schlaglöcher kann man reparieren, Kanten lassen sich absenken, Straßenschäden gehören beseitigt.

Daher starten wir jetzt die Aktion Radlerauge. Im ersten Schritt möchten wir Schäden und kritische Punkte zusammentragen – Stellen, wo es rumpelt, wo es hakt und klemmt, in der Kernstadt ebenso wie in Hirschlanden, Schöckingen und Heimerdingen. Stellen, an denen Radlerinnen und Radler gefährdet werden, und die sich idealerweise leicht entschärfen lassen. Denn Ditzingen muss endlich fürs Radfahren sicherer und attraktiver werden. Unsere Bitte lautet also: Liebe Ditzinger Radlerinnen und Radler, Augen auf! Wer hat „gute“ Problemstellen entdeckt? Am besten mit genauer Ortsangabe per Mail an radlerauge@gruene-ditzingen.de. Alle Zuschriften behandeln wir selbstverständlich vertraulich entsprechend der DSGVO. Vielen Dank fürs Mitmachen! Wir sind gespannt, wir sammeln und werden uns für Verbesserungen einsetzen.

(01. 07. 2020, Ulrich Steller)

500.000 Euro für Radverbindung Ditzingen-Leonberg

Großbiotop für Ditzingen?

Artenschutz ist ohne Frage dringender denn je. Ein Beitrag auf Ditzinger Gemarkung wäre mehr als wünschenswert! Aber wird uns der Vorstoß der CDU (TU2020/010) dabei voranbringen? Gemäß deren Auftrag sucht die Stadtverwaltung jetzt nach einem passenden Ort fürs „Großflächenbiotop“. Einen Hinweis, wo denn Großflächen für Biotope zu finden sein könnten, gibt die CDU allerdings nicht. Nun sucht die Stadt ja bereits seit Langem nach Ausgleichsflächen, mit Blick auf neue Ökopunkte. Doch selbst kleinere Maßnahmen sind nicht ganz einfach zu realisieren, wie wir seit Jahren wissen. Derweil verbrauchen und überbauen wir weiterhin Flächen, wir verdichten, wir erschließen Baugebiete. Es ist vor diesem Hintergrund alarmierend, dass neue Vorhaben stark dahin tendieren, verfügbare Grundstücke zu 100% zu überbauen. Als Konsequenz befindet sich das innerstädtische Grün auf dem Rückzug. Parkplätze ersetzen gelegentlich Pflanzplätze (Autenstraße), umgekehrt nicht. Unser Mikroklima leidet an jeder Straßenecke und mit jedem Neubau, Arten werden verdrängt. Diesen Schwund gilt es zu bremsen – doch dabei wird uns kein Großbiotop helfen. Das ist das eine.

Das andere ist, und damit kommen wir zu einer guten Nachricht: Es gibt keine wie behauptet „ineffizienten“ biodiversen Flächen. Im Gegenteil zählt gerade in unserer dicht besiedelten Region jeder einzelne Baum, jeder Balkonkasten, jedes Gartenbeet und jeder Pflanztrog. Je zentraler, desto besser für die Stadt und ihre Bewohner, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Es zählt jedes begrünte Dach (wenn es denn gepflegt wird und grün bleibt). Wollen wir in Ditzingen wirklich die Biodiversität und das Klima schützen? Dann müssen wir Prioritäten setzen, aber wir dürfen auch keine Maßnahme als zu gering abtun. Unrealistisch, zu aufwändig? Im Gegenteil. Die Folgen des Klimawandels werden um so teurer, je länger wir abwarten. Ausgestorbene Arten kehren nicht zurück. Laden wir sie lieber ein, zu bleiben: Kleine Biotope sind viel besser als keine Biotope. Nach einem großen können wir trotzdem fahnden – nur taugt es nicht als Allheilmittel, und es darf uns nicht von anderen wichtigen Dingen ablenken.
(Ulrich Steller)


Mundschutz selber nähen - so geht's

Hier eine Anleitung zum Download


Der Gesundheit zuliebe: Abstand halten

Es gibt auch in diesen Zeiten ein paar gute Nachrichten. Wer gerne radelt, erfährt jetzt, Radeln ist gesünder denn je. Gut für die Fitness, gut für die Lungen! Besonders gut auch für die Seele. Denn der Frühling ist auf der ganzen Ditzinger Gemarkung im Gange, und mit dem Rad kann man ihn selbst da genießen, wo man zu Fuß nicht so schnell hinkommt. Wobei die Abstandsregel selbstverständlich auch unterwegs gilt, gegenüber Fußgängern ebenso wie unter Radlern. Denn Abstand ist gesund, das wissen Radlerinnen und Radler längst aus dem Straßenverkehr.
Daher kommt eine weitere gute Nachricht aus der Gartenstraße: Sie ist trotz Viruskrise fertiggestellt, inklusive der neuen Radschutzstreifen in Richtung Kreisverkehr. Ein Dankeschön an alle, die daran mitgewirkt haben! Dazu passt die seit Februar in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung, die übrigens auf eine Initiative unseres grünen baden-württembergischen Verkehrsministeriums zurückgeht. Neuerungen, unter anderem: Auf Schutzstreifen für den Radverkehr darf nicht mehr gehalten werden (geparkt sowieso nicht). Beim Überholen sind künftig innerorts 1,5 m Abstand einzuhalten, außerorts 2,0 m – leicht zu merken, genau wie zum Schutz gegen das Virus. Wir wünschen allen Ditzingerinnen und Ditzingern trotz der aktuellen Beschränkungen eine gesunde und schöne Osterzeit!

 

(05. 04. 2020, Ulrich Steller)


Naturfilme in Ditzingen?

Gerne hätten wir das renommierte Ludwigsburger Festival NaturVision auch in diesem Jahr wieder für einen Filmabend nach Ditzingen eingeladen. Die schlechte Nachricht zuerst: Wie alle Veranstalter ist das Festival durch die Anti-Corona-Maßnahmen eingeschränkt, und der Bürgersaal bleibt ohnehin bis auf Weiteres geschlossen.
 

Jetzt die gute Nachricht: NaturVision startet aus aktuellem Anlass ein besonderes Online-Programm. Den Anfang machen Filme für Kinder und Jugendliche, zu finden unter https://festival.natur-vision.de > Umweltbildung > Schau in die Welt.

Dazu gibt es interaktive Angebote wie Filmquiz oder Upcycling-Ideen; Weiteres soll folgen. Wir wünschen allen Ditzinger Familien und Filmfreunden viel Spaß damit – und vor allem guten Mut und Gesundheit!

(23. 03. 2020, Ulrich Steller)


Indien-Film im Bürgersaal

Wie lebt es sich als Frau in Indien, heute? Shammi Singh ist in Ditzingen aufgewachsen, als Sohn einer deutschen Mutter und eines indischen Vaters. Er sei oft nach der Situation der Frauen in Indien gefragt worden, erzählt er; man habe bei uns in Deutschland und im Westen allerdings noch immer recht einseitige Vorstellungen. Shammi Singh hat das zum Anlass für eine Reise genommen und in Indien vor Ort recherchiert, um ein differenzierteres Bild zu zeichnen. Das Ergebnis ist ein beeindruckender, komplett selbst produzierter Dokumentarfilm: WOMEN'S VOICE – INDIA'S CHOICE. Auf Einladung der Ditzinger Grünen hat er ihn am vergangenen Samstag im gut besuchten Bürgersaal gezeigt.

Zu sehen gab es, neben aufschlussreichen Interviews, intensive Einblicke in die Vielfalt des Alltags in Indien – in erfrischend authentischen, anregenden Bildern und unterlegt mit stimmungsvoller Musik. Der Film ebenso wie das anschließende lebhafte Gespräch mit dem interessierten Publikum haben neugierig gemacht: Wohin führen die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem riesigen Land? Wie geht es indischen Frauen in fünf oder zehn Jahren? Nicht zuletzt, wird es eine Fortsetzung des Filmprojekts geben? Shammi Singh denkt bereits über Finanzierungs-Optionen nach. Wir dürfen gespannt sein! Mehr zum Film unter www.womensvoiceindia.com/de

Ulrich Steller, 04. 02. 2020

 

 

Mehr zum Film und zum Regisseur: Hier als PDF


Haushaltsrede 2019 zum Haushaltentwurf 2020 – Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Ditzingen



Landesregierung will Alternative zum Volksbegehren

Eckpunkte sind ein guter Start




Moderne Mobilität für saubere Luft

11. Juli 2018

Was tun für saubere Luft in Stuttgart? Diese Frage wird derzeit intensiv diskutiert. Um die Stickoxid- und Feinstaub-Werte zu senken, steht für uns Grüne im Mittelpunkt, umweltfreundliche Mobilität voranzubringen. Jetzt hat sich die grün-schwarze Koalition auf ein Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung geeinigt. Dazu erklären die Grünen-Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand:

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480.000 Euro für Radweg zwischen Leonberg und Ditzingen. Rösler: „Grün-Schwarz investiert in Infrastruktur damit Fahrrad fahren attraktiver wird“   

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Ich freue mich, dass das Land für den Aus- und Neubau von 2,3 Kilometern Radweg zwischen Leonberg und Ditzingen 480.000 Euro bereitstellt“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Markus Rösler (Bündnis 90/Die Grünen).
 
Die vorgestellten Bauprogramme des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen sehen im Jahr 2018 an Landesstraßen insgesamt 28 verschiedene Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro und einer Gesamtlänge von rund 35 Kilometern vor. An Bundesstraßen ist es geplant, 21 Vorhaben in Höhe von insgesamt rund 12 Millionen Euro und einer Gesamtlänge von rund 31 Kilometern neu zu beginnen. Im Wahlkreis Vaihingen/Enz profitiert die Verbindung zwischen Leonberg und Ditzingen.
 
„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur und der Umstieg aufs Fahrrad wird attraktiver“, betont Rösler. „Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Strecken, auf denen man mit dem Fahrrad oder Pedelec schnell und sicher unterwegs sein kann“, erklärt der Abgeordnete aus Vaihingen/Enz.
 
Im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes - kurz LGVFG - fördert Baden-Württemberg außerdem die kommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur. Im Programm für 2018 bis 2022 werden 93 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 46 Millionen Euro neu aufgenommen. Für die Umsetzung im Jahr 2018 sind fast 20 Millionen Euro eingeplant.
 
„Unser Ziel ist es, dass sich das Fahrrad als vollwertiges Verkehrsmittel und attraktive Alternative etabliert, beispielsweise auch für den Weg zum Arbeitsplatz. Das Pendeln mit dem Rad erzeugt keine Emissionen, nebenbei hält die Bewegung an der frischen Luft fit und macht Freude.“


Ditzinger Grüne mit neuem Vorstand

 

Die Ditzinger Grünen haben am 18. 01. 2017 ein neues Sprecher-Team für ihren Ortsverband gewählt. Kreis- und Stadträtin Doris Renninger bedankte sich zunächst bei ihrer Vorstandskollegin Barbara Klingler, die das Amt aus persönlichen Gründen abgibt. Bei der Projektarbeit möchte sich die langjährige Aktive jedoch weiterhin engagieren.

Neu im Vorstand ist Andreas Birkefeld aus Heimerdingen, der sich unter anderem für Technik- und Umweltthemen engagiert. Im Amt bestätigt sind die Gründungsmitglieder Doris Renninger und Ulrich Steller. Für 2017 plant das Team des Ortsverbands zahlreiche politische und kulturelle Angebote, darunter bewährte Formate ebenso wie neue Akzente. Als eine der nächsten Veranstaltungen steht wieder ein Filmabend in Zusammenarbeit mit dem Ludwigsburger Filmfestival Naturvision auf dem Programm. Termin ist der 27. April – mehr dazu demnächst hier auf der grünen Website.

27. 01. 2017, Ulrich Steller